Zöglinge aus Ungarn und Siebenbürgen in den Anstalten der Franckeschen Stiftungen zu Halle (1696–1787): Eine prosopographische Datensammlung
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In den Sammlungen der Franckeschen Stiftungen zu Halle – gegründet von August Hermann Francke (1663–1727) – wurden die Hungarica-Bestände der Archive und der Hauptbibliothek über Jahrzehnte systematisch erforscht. Die vorliegende biographische Datensammlung ist ein kleiner Ausschnitt aus dieser akribischen Forschungsarbeit. Es konzentriert sich auf jene 288 Personen aus Ungarn und Siebenbürgen, die im knappen Jahrhundert der Blütezeit der Pädagogik in Halle, zwischen 1696 und 1787, in irgendeiner Weise mit den Anstalten des Waisenhauses verbunden waren (zum Beispiel als Schüler oder Lehrer) und deren Verbindung in den Sammlungen des Waisenhauses eine schriftliche Spur hinterlassen hat. Bei diesen Texten handelt es sich oft um datenreiche Einträge in Schulmatrikeln, manchmal um ausführliche Ego-Dokumente (Autobiographien, Erinnerungen), manchmal nur um Namen in den Wirtschaftsunterlagen. Obwohl die Zahl der Waisenhauszöglinge im Vergleich zur Zahl der immatrikulierten Studenten geringer ist (weniger als die Hälfte), konnten sie sich die halleschen Muster und Ideen in der Praxis tiefer aneignen und in ihrer Heimat erfolgreicher verbreiten.
Die Publikation des Bandes wurde durch die Bewerbung Nr. K-145896 des Nationalen Forschungs-, Entwicklungs- und Innovationsbüro NKFIH gefördert.
Der Umschlag wurde unter Anwendung eines Fotos „Franckesche Stiftungen zu Halle, Haupthaus, Lindenhof” entworfen (Wikimedia Commons – Gemeinfrei). URL
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